ASP: Abkürzung für "AbenteuerSpielPlatz". Der ASP ist eine Ferienmaßnahme des Stadtjugendamtes Würzburg, die auf der Grünfläche zwischen den Fussballplätzen an der Kürnach im Stadtteil Lengfeld ihren Stammplatz hat. Drei Wochen lang arbeiten Kinder im Alter von 6-12 Jahren in selbstgebauten Werkstätten im Rahmen eines eigenen Stadtwesens und verkaufen ihre Produkte gegen die eigene Stadtwährung untereinander.

Herbipolis Parva: Der Name der Stadt der Kinder - des Abenteuerspielplatzes - ist "Herbipolis Parva". Er setzt sich aus den lateinischen Wörter "herba" (=das Gewürz), "polis" (=Burg) und "parva" (=klein) zusammen und bedeutet damit "Klein Würzburg". Mit diesem Namen wird auf das Konzept eines mittelalterlichen Stadtwesens, auf die zauberhafte mittelalterliche Atmosphäre angespielt.

Öffnungszeiten: Der ASP findet seit 26 Jahren in den letzten drei Ferienwochen der Sommerferien statt. Er ist täglich von 10-13 Uhr und von 14-17 Uhr geöffnet. Sonderveranstaltungen finden Sie unter dem Punkt TERMINE.
Werkstätten: Die "Gilden" / Werkstätten sind ca. 10 - 25 qm große Hütten mit Wänden aus Holz (Palettenbauweise) und (regenfesten!) Planendächern, in denen die Kinder ihre gildenspezifischen Produkte herstellen. Die Hütten werden in den ersten Tagen des ASP errichtet. Ein Bauausschuss bestehend aus Betreuern und Kindern entscheidet dann, welche Gilden in welcher Hütte produzieren dürfen. Jede Werkstatt hat einen Werkstattpaten, einen Betreuer, an den sich die Kinder bei werkstattspezifischen Fragen und Problemen wenden können.

Betreuer: In diesem Jahr gibt es insgesamt 19 Betreuerinnen und Betreuer. Sie bereiten jedes Jahr ab März den ASP vor und legen auf einem Vorbereitungswochenende im Sommer das endgültige Konzept fest.

Bünde: Die Bünde sind Kleingruppen, in denen sich die Kinder jeden Morgen um 10 Uhr und jeden Abend kurz vor 17 Uhr treffen. In den Bünden bekommen die Kinder morgens die Platzwährung, Informationen werden weitergegeben und die Kinder können sich mit allgemeinen Probleme und Fragen an ihren Bundleiter/Betreuer wenden. (Platz-) Währung: Mit viel Neugier erwarten die Kinder jedes Jahr den Namen der Währung. Die Währung erhalten sie in den morgendlichen Bündeversammlungen. Die Höhe des "Tagesverdienstes" wird am Vorabend errechnet aus der Summe der Steuereinnahmen aus den Verkäufen der Werkstätten geteilt durch die Anzahl der anwesenden Kinder.

Bauwagen: Der Bauwagen ist zentrale Anlaufstelle für Fragen an die Platzleitung, für die Abgabe von Spenden, für die Material- und Werkzeugausgabe an die Kinder und für die Erste-Hilfe-Betreuung bei Verletzungen aller Art. Außer in Verletzungsfällen ist der Bauwagen für Kinder tabu und an der Tür prangen seit jeher die zwei bedeutenden Schilder "Ohne 'Bitte' keine Bedienung!" und "Nur 1 Kind pro Stufe!"

Stadtschreiberei: Die Stadtschreiberei ist eine besondere Werkstatt, geleitet von "älteren" Kindern im engen Verbund mit der Platzleitung. In der Stadtschreiberei werden die Adressen der Kinder und die Arbeitsplätze in den verschiedenen Werkstätten verwaltet, es werden Statistiken erstellt und es wird jederzeit freundlich Auskunft erteilt. An Festtagen besteht hier für Eltern die Möglichkeit, Euros in Platzwährung umzutauschen. Ein Tausch von Platzwährung in Euros ist nicht möglich.

 

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